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Einige EU-Staaten haben Außengebiete, die zwar unter deren Souveränität stehen, aber nicht im vollen Umfang Teil der EU sind.
- Die Färöer sind kein Teil der EU und haben die Färöische Krone als Währung, die 1:1 an die Dänische Krone und damit auch fest an den Euro gebunden ist. Im Falle einer Euro-Einführung wurde von Dänemark zugesichert, dass die Färöische Krone erhalten bleiben kann.
- Grönland ist ebenso kein Teil der EU, verwendet aber die Dänische Krone.
- Alle französischen Gebiete verwenden den Euro oder den CFP-Franc, der aber wiederum fest an den Euro gekoppelt ist. Es gibt Bestrebungen, den CFP-Franc zugunsten des Euros abzuschaffen.
- Mit Ausnahme von Akrotiri und Dhekelia verwendet keines der britischen Gebiete den Euro. Die Falklandinseln, Gibraltar, Guernsey, Jersey, die Isle of Man, sowie St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha haben jeweils eigene Währungen, die 1:1 an das Britische Pfund gekoppelt sind. Diese Gebiete würden im Falle einer Euro-Einführung in Großbritannien eine fest an den Euro gekoppelte Währung erhalten, eventuell auch den Euro ganz einführen. In Südgeorgien und den Südlichen Sandwichinseln wird offiziell das Britische Pfund verwendet.
- Campione d’Italia ist eine italienische Exklave in der Schweiz. Der Ort verwendet den Schweizer Franken.
- Büsingen ist eine deutsche Exklave in der Schweiz. Obwohl Büsingen de jure deutsches Währungsgebiet ist und der Euro als gesetzliches Zahlungsmittel verpflichtend angenommen werden muss, wird mehrheitlich der Schweizer Franken verwendet.
- Keines der Außengebiete der Niederlande (Niederländische Antillen und Aruba) verwendet den Euro. Die dortigen lokalen Währungen sind an den US-Dollar gebunden. Im Zuge der Umstrukturierung der Außengebiete werden Bonaire, Saint Eustatius und Saba ab 1. Januar 2011 den US-Dollar verwenden.
- Nordzypern verwendet die Türkische Lira.
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